Arbeit nach Tellington

Die von Linda Tellington-Jones entwickelte TTeam-Methode arbeitet nicht mit Dominanztraining. Es geht vielmehr um gemeinsame Entwicklung. Sicherheit im Umgang und beim Reiten entsteht durch gute Ausbildung und eine ruhige faire Führung durch den Menschen. Führungsqualität zu haben, bedeutet auf Dominanz verzichten zu können.
Und bedeutet letztendlich, dass wir Menschen, die wir ausschließlich durch achtsame und verständige Arbeit ausbilden, stets auch an uns selbst  arbeiten.
So findet der alte Grundsatz: „Der Reiter formt das Pferd“ sein Gegenstück.
„Das Pferd formt die Persönlichkeit des Menschen“.
Diese gegenseitige Beziehung ist wohl einzigartig und es lohnt sich, täglich danach zu streben.
Wir gehen davon aus, dass ein Lebewesen, das eine enge Beziehung zu einem anderen Lebewesen eingehen soll, zunächst eine Beziehung zu sich selber erlangen muß.
Eine gute Beziehung beginnt mit der Wahrnehmung: Sich selbst wahrzunehmen ist wichtig!
Es hilft uns Menschen, das Pferd in seinen Bedürfnissen zu erkennen und an uns als Reiter zu arbeiten. Dem Pferd hilft es, mehr als nur ein Pferd zu sein, das seinen Grundbedürfnissen folgt, sodass es sich zu einer interessanteren, neugierigeren und mutigeren Pferdepersönlichkeit entwickeln kann.
Unsere Wahrnehmung und die des Pferdes verbessern wir durch Körperarbeit.
Körperarbeit über Berühung (TTouches) und gezielte Bodenarbeit geben dem Pferd zunehmend ein Gefühl für den eigenen Körper, für Balance und für Koordinantion.
Die Boden- und Körperarbeit bildet das Fundament für die weitere Ausbildung.
Sie ergänzt zudem ein Pferdeleben lang das tägliche Training.

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