Beritt

Anreiten – Weiterführende Ausbildung – Arbeit mit Problempferden 

 

Der Aufbau des Beritts richtet sich nach den individuellen Vorraussetzungen. Je nach Pferdetyp und Zielsetzung wird an 5 Tagen die Woche mit dem uns anvertrauten Pferd gearbeitet. Die sorgfältige Ausbildung unter dem Sattel wird durch Bodenarbeit begleitet.

Wir nutzen Elemente der Tellington-Arbeit und Gymnastizieren die Pferde bereits an der Hand, um sie psychisch und physisch optimal auf die Arbeit mit dem Reiter vorzubereiten. Unter dem Sattel achten wir jederzeit auf eine faire und feine, gut strukturierte Ausbildung, die das Pferd individuell abholt und optimal fördert, ohne es dabei zu überfordern. Mehr zu unserem Ausbildungsprinzip kann man unter „Unsere Arbeit – Hintergründe und Ideen“ nachlesen.

Wenn für den Besitzer die Möglichkeit besteht,arbeiten wir gerne eng mit ihm zusammen. Wichtig ist schließlich, dass Pferd und Besitzer am Ende einer Ausbildung harmonischer zusammenarbeiten. Wer in der Nähe wohnt und regelmäßig kommen möchte, damit wir mit seinem Pferd arbeiten können, kann dieses selbstverständlich auch tun.

Anreiten und erste Schritte

 

Wir übernehmen die Grundausbildung mit Anreiten und erster Balancefindung, um jungen oder noch nicht ausgebildeten Pferden einen guten Einstieg ins Reitpferdeleben zu ermöglichen.

Wir bauen dabei unsere Ausbildung auf positiver Verstärkung und konstanter Gewöhnung auf, damit sich beim Pferd bereits von Anfang an Verständnis für das von ihm Geforderte entwickelt und wir auf unnötige Dominanz und blinden Gehorsam verzichten können.

 

 

Weiterführende Ausbildung

 

Für bereits ausgebildete Pferde übernehmen wir auch die weiterführende Ausbildung von Turnier- und Freizeitpferden im Dressur- und auch im Westernbereich.

Durch unsere Arbeit, gute Beobachtung, gezielte, abwechslungsreiche Übungen entwickeln wir in hohem Maße Beziehungsqualität.

  • Losgelassenheit
  • Ruhe und Fleiß
  • Koordination und Muskelaufbau

kurz auch alle Fähigkeiten, die ein sportlich gefordertes Pferd benötigt.

 

 

Pferde mit Problemen

Auch Pferde, die mit gesundheitlichen Einschränkungen, Störungen in ihren Bewegungsmustern oder Verhaltensaufälligkeiten zu uns kommen, sind herzlich willkommen.
Ein psychologisch wichtiger Bereich in der Ausbildung eines jeden  Freizeit- oder Turnierpferdes ist das Überwinden des Fluchtinstinktes. Das bedeutet für uns durch die Arbeit am Boden und unter dem Sattel, dem Pferd

  • alternative Handlungsmuster zu zeigen
  • sein Vertrauen in sich selbst und zu den Menschen zu stärken oder wiederzufinden
  • zu zeigen, dass es die Wahl hat, statt zu fliehen, lieber abzuwarten oder sich am Menschen zu orientieren.,

oder anders gesagt, es lernt entsprechend seiner Problematik anders mit Gefahren umzugehen.

Das gilt für alle unerwünschten bzw. gefährlichen Verhaltensmuster, wie beispielsweise

  • Bocken
  • Schnappen
  • Schlagen
  • Steigen
  • nicht verladen lassen
  • nicht alleine gehen

In seiner Handlung sieht das Pferd ein Verhaltensmuster, das ihm Vorteile bringt. Es möchte Schmerz oder Stress reduzieren, ausdrücken oder vermeiden (etwas nicht tun).

Wir wollen herausfinden

  • warum ein Pferd ein Verhalten gewählt hat
  • Ursachen auflösen
  • andere Reaktionsmöglichkeiten schaffen und
  • das Verhalten nachhaltig positiv verändern
SamweisBeritt